DVMB Landesverband Bayern e.V.

Trotz Dauerregen ein unvergessenes Spektakel in der Fränkischen Schweiz

Bericht von Gerti Kaiser

Am 29. Juni 2013 war es soweit. Trotz strömenden Regen begann um 14.00 Uhr die geführte Wanderung zur Burgruine Neideck.
Nach ca. 1 ½ Stunden hatten wir sie erreicht. Leider war die Sicht gleich Null.  Wir erfuhren auch einiges über die Ruine, das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz. Sie thront oberhalb des Wiesenttals zwischen Streitberg und Muggendorf.

Wanderung zur Burgruine Neideck
Wanderung zur Burgruine Neideck

Auf dem Rückweg überfielen uns Wegelagerer und fesselten einige von uns an Ketten. Justin (Neffe von Angelika und Heinz) musste die Gefangenen bewachen. Doch als der gute Ritter kam und diese befreien wollte, gab es einen richtigen Schwertkampf. Aus dem Recken Justin wurde dann der Ritter Justin. Wie es so ist, das Gute besiegt das Böse. So wurde dann mitten im Wald bei einen ritterlichen Umtrunk Versöhnung gefeiert.
Es gab dunkles, süffiges Bier vom Fass und jede Menge verschiedener Sorten von Schnaps, unter anderem natürlich auch den berühmten Streitberger Bitter aus der Region.
Jetzt wurden die Schwerter der Rittersleute angesehen und es gab auch den einen oder anderen Kampf.

Nach diesem feucht fröhlichen Gelage ging es zurück zum Gasthof Wolfsschlucht, von wo aus unsere Wanderung begann.
Und siehe da, auf einmal schien die Sonne.
Nachdem doch einige ziemlich durchnässt im Gasthof ankamen, zogen sich einige trockene Sachen an.
Beim Abendessen ließen wir den Tag Revue passieren, und es begann das Ritteressen an der gesitteten Tafel. Neben dem obligatorischen Ripple gab es Hähnchenkeulen, Ente und Spankferkelbraten. Als Krönung folgte dann der Kopf des Spanferkels, welcher vom Wirt auf einem großen Holzbrett auf den Tisch gestellt wurde. Keiner wollte der erste sein. Tom war da der Mutige: Er verspeiste eines der knusprigen Ohren.
Als krönenden Abschluss gab es dann noch eine Einlage mit vier Minnesänger:  Heinz – Sepp – Fred – Wolfgang (nicht zu verwechseln mit den 3 Tenören). In ihren mittelalterlichen Kostümen sahen sie echt stark aus.

Minnesänger:  Heinz – Sepp – Fred – Wolfgang
Minnesänger: Heinz – Sepp – Fred – Wolfgang

Man war sich mal wieder einig, dass dies ein gelungener Tag war und jeder freut sich schon auf den nächsten Erlebnistag in 2014.