DVMB Landesverband Bayern e.V.

Das Frauennetzwerk der DVMB im Landesverband Bayern e.V.

Frauentreff in Augsburg
(Angelika Kreitmeier Gruppensprecherin Lauf)

Koordination – Beweglichkeit und Körperhaltung
Körperwahrnehmung vom Brustkorb bis zum Beckenboden.


Christina Schneider, Ansprechpartnerin des Frauennetzwerkes LV Bayern und Sabine Schmitt, stell. Gruppensprecherin von Augsburg organisierten für den 02. Juli 2011 einen Frauentreff in Augsburg. Hier konnten sich neben den alten Hasen „Frisch Diagnostizierte“ und Partnerinnen von Betroffenen über die verschiedensten Beschwerden und Probleme austauschen.

Frau Judith Anwander erklärte einige Pilates-Übungen, die man mühelos mitmachen konnte. Unter der Anleitung konnten die eigenen Erkenntnisse aufgefrischt und so mancher Übungsverlauf wurde besser verstanden. Bei Pilates handelt es sich um ein Ganzkörpertraining, wobei die Konzentration auf der tiefliegenden stabilisierenden Muskulatur liegt. In Verbindung mit der Atmung werden die Übungen sehr bewusst und konzentriert durchgeführt, so dass das Training Körper und Geist in Einklang bringt.

Im Austausch erfuhren die Teilnehmerinnen einiges über die Entstehung, den Verlauf, und die Behandlung von Morbus Bechterew. Dadurch verstanden dann einige die Zusammenhänge der Erkrankung besser und können diese nun besser einschätzen. Weiterhin wurden Sie auf die angebotenen Basiskurse des Bundesverbandes hingewiesen.

Alternative Heilmethoden sowie die Wirkungsweise des Radons waren weiter ein Thema.
Dies wurde durch die Aussage einer ebenfalls Betroffenen bestätigt. Seit 6 Jahren fährt sie für 3 Wochen zur Stollenkur nach Bad Gastein und lässt sich immer 10 Stolleneinfahrten sowie die entsprechenden gymnastischen Übungen verordnen. Auch wurden Informationen über das therapeutische Nordic Walking ausgetauscht. Dies wurde gerade von den „Neulingen“ interessiert aufgenommen.

Nach einer ganz hervorragenden Power Point Präsentation von Christina Schneider unter dem Motto: “ Wie motiviere ich mich täglich neu“ (Leben mit einer chronischen Erkrankung) wurden einige Frauen sehr nachdenklich und erklärten, dass sich bei ihnen einiges ändern müsste. Vor allem der Umgang mit den Schmerzen im Alltag.

Nach der Mittagspause war Gymnastik angesagt. Frau Bolzmacher-Kienel (Therapeutin der Gruppe Augsburg) erklärte die Funktion des Beckenbodens und wie man diesen mit einfachen Übungen stärken kann. Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Beckenbodentraining ist die Fähigkeit, den Beckenboden wahrzunehmen und diesen isoliert anspannen zu können.
Ein Beispiel: Einatmen und beim Ausatmen die Muskulatur des Beckenbodens dabei nach innen ziehen. Dies sollte dreimal hinter einander durchgeführt werden. Auch was auf keinen Fall gemacht werden darf: Beim Wasserlassen nochmals nachpressen. Ein nicht oder schlecht trainierter Beckenboden kann zu vielfältigen Problemen führen. Bei Frauen kann es in Folge von Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht und Alterung zu Blasensenkungen und Gebärmuttersenkungen kommen, was auch zu Harninkontinenz führen kann.

Zum Abschluss wurden die Frauen aufgefordert, Wünsche, Äußerungen u. ä. auf vorbereitete Zettel zu schreiben. Diese wurden von Christina Schneider aufgenommen, und zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Veranstaltung verwendet.

Frauentreff in Augsburg