Netzwerl junger Bechterewler

DVMB Landesverband Bayern e.V.

Die Jungen Bechterewler der DVMB im Landesverband Bayern e.V.

Erlebnisseminar vom 27.7. - 29.07.2007 in Reundorf bei Bad Staffelstein

Erlebnisbericht über das Erlebnisseminar von Sandy

Junge Bechterewler im Klettergarten
Junge Bechterewler im Klettergarten

Am 27.07.2007 haben sich die Teilnehmer gegen 18:00 Uhr in dem Gasthof "Müller" eingefunden um miteinander das Erlebnisseminar, wo Spaß und Action im Vordergrund stand, zu erleben. Nach einer kleinen Begrüßungsrede und dem gegenseitigen Vorstellen haben sich die ersten Gesprächsstoffe gefunden, die bis spät in die Nacht erörtert wurden. Am nächsten Morgen war dann natürlich für einige Teilnehmer das Aufstehen recht schwerfällig, dennoch sind alle pünktlich zum Frühsport um 07:30 Uhr erschienen. Danach haben wir uns kräftig bei dem sehr leckeren und vielseitigen Frühstück gestärkt.

Anschließend ging es dann in den Waldklettergarten Banz. Es herrschte bereits bei einigen Teilnehmern rege Anspannung aufgrund der Höhenangst, andere wiederum konnten es kaum erwarten wie Tarzan sich von Ast zu Ast zu schwingen und auch um an ihre Grenzen zu gehen. Der Klettergarten bestand aus insgesamt 4 Parcours (Bereich Gelb, Rot, Grün und Braun). Der gelbe Bereich war der "Anfängerbereich" wo jedoch auch schon auf stolze 3 m Höhe die Hindernisse bewältigt werden mussten. Der starke Wind, der einem an diesem Tag um die Ohren blies, machte es nicht gerade einfacher die Hürden galant zu absolvieren. Der Spaßfaktor stand jedoch nach wie vor an erster Stelle. Einige gaben nach dem gelben Bereich auf - ein großes Kompliment an die Teilnehmer, die trotz massiver Höhenangst sich tapfer geschlagen haben. Andere Teilnehmer waren so von dem Klettergarten begeistert und auch vom Feeling, lediglich an einem Seil hängend sich durch die Luft zu schwingen, so dass die Parcours mehrfach durchlaufen wurden. Der braune Bereich ist sage und schreibe 15 m hoch und selbst beim Zuschauen wurde einem teilweise recht schwummrig.

Nach 3 Stunden fuhren wir in den Gasthof zurück (pünktlich bei der Rückfahrt goss es wie es aus Eimern) und stärkten uns bei einem ausgiebigen Mittagessen. Am Nachmittag stand die Besichtigung inklusive Führung des Klosters "Vierzehnheiligen" an. Natürlich besuchten wir danach auch noch die Klosterbrauerei und haben uns erkundigt, wie denn dieses "Nothelferbier" gebraut wird. Es wurde uns sogar der Braukeller inkl. Lagerhalle und auch Abfüllanlage aufgezeigt. Danach ließen wir uns die Informationen, wie ein Bier gebraut wird, bei einer "Halben" schmecken.

Nach dem Abendessen freuten sich alle auf den Arztvortrag von Herrn PD Dr. C. Kneitz. Es wurden alle Spondyloarthritiden durchgesprochen sowie weitere Faktoren wie z.B. HLA-B27, Therapiemöglichkeiten und Medikamente. Herr Dr. C. Kneitz nahm sich sehr viel Zeit für diesen Vortrag und es wurden auch allerhand Fragen rund um das Thema Morbus Bechterew beantwortet. Sehr positiv war, dass kein ärztliches Jargon verwendet wurde, sondern in einer sehr patientenfreundlichen Sprache der Vortrag gehalten wurde. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an Herrn PD Dr. C. Kneitz, dass dieser Vortrag noch zu später Stunde möglich war.

Um den Abend noch angenehm ausklingen zu lassen, bot es sich an, auf dem Bad Staffelsteiner Altstadtfest eine Runde zu drehen. Zwischen Bierbänken und Musikbühne fanden wir ein lauschiges Plätzchen wo die einen eine weitere Bierprobe zu sich nahmen, und andere doch eher auf die süßen Leckereien fest hingen. Auch hier wurden dann einige Gesprächsthemen vertieft und so verging der restliche Abend auch wie im Fluge.

Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, stand ein weiterer Action-Punkt auf den Plan. Eine Kanufahrt auf dem Main. Wir marschierten in geschlossener Runde zu dem Startpunkt und sahen schon, dass wohl dieser Tag nicht ganz ohne Regen verlaufen würde. Kaum saßen wir in unseren Kanus und beherrschten die anfänglichen Schwierigkeiten beim Geradeausfahren, so kamen doch die ersten Regentropfen nieder. Das hielt uns aber nicht davon ab, ein kleines Wettrennen auf dem Main zu veranstalten. Zwischendrin hörte zwar der Regen ab und an auf, aber da auch teilweise eine recht starke Strömung unterwegs war, waren wir so oder so recht nass. Nach ca. 2 Stunden lobte uns der nette Mann vom Kanuverleih dass wir in dieser Zeit stolze 15 km Flussabwärts gefahren sind. Eine tolle Leistung!

Zurück im Gasthof angekommen, packten wir uns in trockene Klamotten und genossen in gemütlicher Runde noch das Mittagessen. Nun hatte der Wettergott kein Erbarmen mehr mit uns und es schüttete wie aus Gießkannen. Nach den letzten organisatorischen Dingen ging das Seminar nun zu Ende und es herrschte Aufbruchstimmung. Wir waren uns aber alle Einig, dass dieses Wochenende sehr schön, lustig und informativ gewesen ist und möchten uns auch noch einmal bei den Organisatoren bedanken die dieses Wochenende ermöglicht haben. Schon jetzt freuen wir uns auf das nächste Seminar!

zurück ...