Netzwerk junger Bechterewler

DVMB Landesverband Bayern e.V.

Die Jungen Bechterewler der DVMB im Landesverband Bayern e.V.

Wanderung der Jungen Bechterewler in das schöne Qytal

von Frank Wiesner, Mitglied des Planungsteams der Jungen Bechterewler in Bayern.

Eckdaten:
Datum: 25.05.2008
Wetter: sonnig
Teilnehmer: 7
Start: Nebelhornbahn in Oberstdorf
Ziel: Qytal
Höchster Punkt 1384m
Höhendifferenz: ca. 500m
Schwierigkeit: leichte Wanderung
Besonderheiten: herrliches Tal Stuibenwasserfall

 

Junge Bechterewler auf einen Holzsteg
Tourbeschreibung:

Unsere erste Wanderung in diesem Jahr brachte uns von Oberstdorf in das schöne Qytal. Bevor es losging, hatten wir einige „logistische Probleme“ mit dem Treffpunkt, da der Parkplatz an dem wir uns treffen wollten nicht mehr wie beschrieben „Parkplatz an der Schattenbergschanze“ hieß sondern ???. Im Handyzeitalter ist das aber kein Problem und so trafen wir uns nach einigen Telefonaten am Parkplatz der Nebelhornbahn.

Ein weiteres Hindernis war der für diese Jahreszeit unüblich hohe Schnee auf den Bergen, sodass wir nicht wie geplant über den Seealpsee zum Nebelhorn wandern konnten, sondern uns entschlossen durch das Oytal solange zu wandern, bis wir an die Schneegrenze kommen.

Endlich ging es los. Wir wanderten durch das Oytal teilweise entlang am Fluss, vorbei an Blumenwiesen und erreichten nach ca. 1,5h das Oytalhaus. Nachdem wir den Anstieg und die schneebedeckten Hänge gesehen haben, waren wir der Meinung, dass es die richtige Entscheidung war, nicht zum Seealpsee zu laufen.

Junge Bechterewler überqueren einen Bach

Das Oytalhaus ließen wir erst mal links liegen und machten uns weiter auf dem Weg Richtung Käsealp mit der Frage, wie weit wir kommen. Nach einiger Zeit kreuzte ein Bach den Wanderweg und das Wasser stand uns fast bis zum „Hals“. Wir mussten uns einen Weg durch den Bach suchen und hatten unseren Spaß, als wir diesen mit Hilfe von Steinen überquerten – schaffen wir es alle oder bekommt einer nasse Füße? Ohne nasse Füße und viel Gelächter haben wir den Bach überquert. Langsam ging es immer weiter den Berg hinauf, bis wir das erste Schneefeld überqueren mussten. Nach kurzer Überlegung war uns klar, dass wir noch bis zum Stuibenwasserfall laufen konnten. Von da aus hatten wir einen super Blick ins Oytal und auf den Wasserfall. Nach kurzer Verschnaufpause haben wir uns dann wieder auf dem Rückweg gemacht und unterwegs unsere Mittagspause eingelegt. Gut gestärkt sind wir dann Richtung Oytalhaus aufgebrochen, aber wollten nicht den gleichen Weg zurück laufen. Als wir dann einen Baumstamm über den Fluss entdeckten, war uns klar, da müssen wir rüber und schauen ob da auch ein Weg zurück geht. Nach einigen Hundert Metern war aber Ende und wir überlegten, ob wir unsere Schuhe ausziehen sollten, um durch den Fluss ans andere Ufer zu laufen. Die Strömung war zu stark, so blieb uns nichts anders übrig als umzukehren und den ursprünglichen Weg zurück zum Oytalhaus zu laufen, wo wir noch mal eine Kaffeepause einlegten. Danach ging es zurück zu unserem Ausgangspunkt, welchen wir dann nach fast achtstündiger Wanderung wieder erreicht hatten. Es war eine sehr schöne Wanderung und wir hatten alle unseren Spaß dabei.

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